Bezirksverband Koblenz-Montabaur

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Mehr als 100 Teilnehmer beim Vortrag von Dr. Stephan Plawetzki

„Ich bin überwältigt von der großen Anzahl der Anwesenden, die sich für die Thematik „Schmerzen in Hüfte und Knie“ und sicherlich auch für unseren bekannten und beliebten Referenten, Herrn Dr. Stephan Plawetzki, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie und Chefarzt der Unfall- und orthopädischen Chirurgie am Klinikum Idar-Oberstein interessieren,“ begrüßte der Kreisvorsitzende der Senioren-Union Karl-Heinz Totz im Namen des Vorstandes die mehr als 100 Gäste im Nebenzimmer der Stadenhalle in Tiefenstein.

„Auch ich bin erstaunt, freue mich über diese große Zuhörerschaft und möchte ihnen mit meinem Vortrag Informationen an die Hand geben, die ihnen bei verschleißbedingten Problemen ihrer Gelenke vielleicht weiter helfen können“, begann Dr. Plawetzki seine Ausführungen. Arthrose gilt weltweit als die häufigste Gelenkerkrankung bei Erwachsenen und schränkt mehr oder weniger die Mobilität und Lebensqualität ein. Nicht nur ältere Menschen sind davon betroffen, auch Jüngere leiden häufig unter Schmerzen an Hüfte, Knie und Rücken. Es sollten jedoch vor einer Operation alle konservativen Methoden wie Medikamente oder Physiotherapie ausgeschöpft werden.

Schon seit 200 Jahren werden künstliche Gelenke implantiert, um 1800 das erste Kniegelenk, allerdings waren die Ergebnisse völlig ungenügend. In der heutigen Zeit gehört der endoprothetische Ersatz eines Hüftgelenks zu den erfolgreichsten Eingriffen in der Medizin. „Eine Woche vor der anstehenden OP wird der Patient in meiner Abteilung eingehend untersucht, um eine Minimierung des perioperativen Risikos, das auch bei Übergewicht besteht, auszuschließen. Die endoprothetische Versorgung einer Hüfte dauert ca. 90 min., auch dank minimalinvasiver Operationsmethode, die sich durch einen kleineren Schnitt, dadurch Schonung der hüftgelenkumgreifenden Muskulatur sowie geringerem Blutverlust und schnellerer Heilung auszeichnet. Bei normalem Gesundungsprozess kann der Patient nach etwa 5 Tagen aus der Klinik entlassen werden. Wichtig ist allerdings, dass gleich im Anschluss daran eine Reha erfolgt, die eine rasche Genesung bzw. schnellere Heilung ermöglicht. Ob stationär oder ambulant entscheidet der Patient selbst, angepasst an seine familiäre Situation“, fügte Dr. Plawetzki an.

Auch die operative Versorgung von Knie und Schultergelenk sind in den letzten Jahren dank immer modernerer Methoden besser und erfolgreicher geworden. So kann ein Knie häufig mit einer Teilprothese versorgt werden, die den Vorteil hat, dass der Eingriff kleiner ist und der Patient wieder schneller fit und beweglich sein kann.

Nach einer kurzen Pause hatten die Anwesenden die Gelegenheit Herrn Dr. Plawetzki Fragen zu stellen, die von ihm ausführlich beantwortet wurden. „Heute haben wir einen sehr engagierten Arzt erlebt, der den Zuhörern in leicht verständlicher Sprache ein komplexes Thema sehr gut vermitteln konnte“, resümierten die Vorstandsmitglieder Gerhard Bender und Heinz Wendel. Karl-Heinz Totz bedankte sich beim Referenten mit einem kleinen Geschenk und bei den Gästen, die über mehr als zwei Stunden sehr aufmerksame und interessierte Zuhörer waren.

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